Genossenschaft Keimling im Kurzinterview

Hopfen und Malz ist nicht verloren


Alleine im letzten Jahr sind in der Schweiz 111 Bierbrauereien aus dem Boden geschossen. Es entsteht eine Vielfalt, wie es Bierliebhaberinnen und -liebhaber in der Schweiz noch nie erleben durften. Doch was bedeutet das für die kleinen Brauereien?

Ein Paradies für Bierkonsumentinnen und -konsumenten, die zwischen hunderten, liebevoll gebrauten Bieren mit hübsch aufgemachten Etiketten wählen können. Lieber ein hopfig-herbes Bier, oder doch ein fruchtig-süsses? Kein Problem, erst recht nicht auf einer Plattform wie beercrowd.com.

1132 registrierte Brauereien gibt es in 2019. Vergleicht man die Zahl mit anderen Ländern, verfügt die Schweiz über eine rekordhohe Brauereidichte. «Umso geringer die gesellschaftliche Bierkultur eines Landes, desto grösser die Kreativität und somit die Angebotsvielfalt» – so die Einschätzung von Marco Christen, Mitbegründer der Genossenschaft Keimling.

Und welche Rolle spielen dabei die grossen Brauereien? «Oftmals krallen sie sich mit Sponsoring das alleinige Ausschankrecht bei Grossevents», weiss Marco Christen aus Erfahrung. Ähnlich sei es mit den Zapfhähnen in Restaurants – ein kaum erreichbares Territorium für Kleinbrauereien. «Eine Community wie beercrowd.com ist für uns deshalb eine neue Möglichkeit, unser Bier bekannter zu machen», beschwichtigt er die Situation.

Kreativität ist nötig
Die Menschen hinter der Genossenschaft Keimling produzieren, neben ihrem selbstgebrauten Bier, das sie teils nach mittelalterlichem Verständnis brauen, auch Babyprodukte und engagieren sich in der Gartenplanung. «Diese Angebotsvielfalt gefällt uns, ist aber für uns auch aus finanziellen Gründen wichtig», sagt Marco Christen, der auch Apotheker ist.

Inzwischen ist sie gewachsen, ihre Brauerei ist deutlich grösser geworden. Eine Pasteurisierungsanlage haben sie aber nach wie vor nicht. Für die Genossenschaft Keimling spielten bei der Entscheidung nicht nur die Finanzen eine Rolle. «Pasteurisiertes Bier ist zwar länger haltbar, aber es verliert stark an Geschmack und Vitaminen – das ist nicht in unserem Sinne.»

Was können Bierliebhaberinnen und -liebhaber tun?
Bleibt neugierig! Getraut euch, ein euch unbekanntes Bier zu bestellen, anstatt das vom grossen Zapfhahn, bleibt neuen Biergeschmäcken gegenüber offen und redet mit – was macht der Gerstensaft für euch so spannend und geschmackvoll?

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