Die Kraft im Bier

Wie so mancher Trend kommt auch der des Craft Beers aus den USA. Ursprünglich war es aber kein Trend, sondern eine Auflehnung gegen die Grossbrauereien.

Ab 1920 war die Herstellung von alkoholischen Getränken in den USA während 13 Jahren verboten. Die Brauereien, welche diese Prohibition überlebten, konnte man an einer Hand abzählen. Wie beeinflussten diese wenigen Produktionsstätten den Biergenuss? Das Getränk schmeckt überall gleich, war wässrig und charakterlos. Erst in den 70er-Jahren hatten vereinzelte Hobbybrauer genug: Sie brauten in aufwändiger handwerklicher (craft) Arbeit und in kleinen Mengen ihr eigenes Bier (beer).

Nach Europa übergeschwappt Die Kleinbrauereien schossen in den USA wie Pilze aus dem Boden. In Zahlen bedeutet das, dass vor fünf Jahren etwas mehr als jedes zehnte in den USA gezapfte Bier ein Craft Bier war. In dieser Zeit nahm diese Bierherstellung auch in Europa enorm an Fahrt auf. Zuerst in Grossbritannien, schwappt es auf weitere europäische Länder über. Die aufregende Alternative Craft Beer wird auch hierzulande – sowohl von Produzenten als auch Konsumenten – geschätzt. Das zeigt auch das ständig wachsende Angebot von Beercrowd .

Geschmacksvielfalt Dem Craft Beer sind keine kreativen Grenzen gesetzt. Das macht wohl auch den Erfolg aus. Die Kleinbrauer experimentieren förmlich an neuen Rezepten herum und fordern unsere Geschmacksknospen heraus. Und das mögen wir!

Das Bildmaterial wurde freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Adi aus der Biergarage.

Im Gegensatz zum Reinheitsgebot, oder dem Einheitsgebot – wie manch einer vielleicht zu sagen pflegt – wird fürs Craft Beer mit den Zutaten gespielt. Das deutsche Reinheitsgebot ist die wohl älteste bis heute gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt und verfolgt seit 1516 die Vorstellung, dass Bier aus Hopfen, Malz, Wasser (und Hefe) hergestellt zu werden hat. Manche Craft-Bier-Brauer lehnen sich geradezu gegen diese Vorschrift auf, indem sie mit den Hopfensorten experimentieren und dem Gerstenmalz ganz unterschiedliche Zerealien wie Reis, Hafer, Hirse, Roggen oder Hafer beifügen. Aber das ist längst nicht alles: Die Ergänzung von unterschiedlichen – manchmal auch sehr exotischen – Geschmacksnoten wie Schokolade, Karamell, Früchte oder beispielsweise Kaffee fordert unser Gaumen zusätzlich heraus. Und das ohne Zusätze und Hilfsmittel wie in industriell hergestelltem Bier.

Und diese Vielfalt ist wohl auch das, was dem Craft Bier die Kraft gibt: Es kann so vielen verschiedenen Vorlieben entsprechen. Es kann ein Menü geschmacklich abrunden oder gar die fehlende Nuance geben. Es kann aber auch einfach als leckeres Aperitif-Getränk genossen werden. Da bleibt einem nur eins: Sich durch das wahnsinnig breite Angebot zu degustieren.

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